5. April 2016

Alternativen zu...Haushaltskram


Mein Vorsatz beschränkt sich, wie inzwischen deutlich geworden ist, nicht nur auf Kleidung, Bücher usw., sondern auch auf Putzmittel und Haushaltsgegenstände. Dafür habe ich mir unterschiedliche Lösungen überlegt.

1. Bei vielen Sachen versuche ich, sparsamer damit umzugehen

  • Reinigungsmittel --> Dafür gibt es außerdem ziemlich gute Alternativen (s.u.)
  • Waschpulver --> nur waschen, wenn es wirklich Not tut, Machinen voll laden, Packungsanweisungen beachten (die meisten Menschen benutzen viel zu viel Waschpulver)
  • Mülltüten --> wenn man wenig Müll produziert, braucht man auch nur wenig Müllbeutel. Logisch, oder? ;-)
  • Gummibänder uvm. --> lassen sich optimal wiederverwenden

2. Richtige Alternativen gibt es für folgende Dinge:

  • Backpapier: Dauerbackmatte. Lässt sich einfach abwischen und wiederverwenden. Unsere hat inzwischen schon einige Jahre auf dem Buckel, deshalb sieht sie nicht mehr ganz so hübsch aus wie am Anfang. Aber sie erfüllt ihren Zweck, und das ist die Hauptsache.


  • Servietten: Stoffservietten.
  • Küchenrolle: Mikrofasertücher oder - noch besser - Küchentücher aus Baumwolle.
  • Muffinförmchen: Muffinblech oder Silikon-Förmchen. In den Silikonförmchen bleibt fast nichts haften, die letzten Krümel können leicht entfernt werden, und sie sehen dabei auch noch hübsch aus. :)

  • Eiswürfelbeutel: Eiswürfelförmchen.

  • Gefrier- und Frühstücksbeutel: Tupperdosen oder Edelstahlboxen.
  • Alufolie und Frischhaltefolie: Tupperdosen, Edelstahlboxen oder Topfhauben/Abdeckhauben. Vorteil der Hauben: Die Essensreste können einfach in der Schüssel, auf dem Teller etc. bleiben und mit der Haube in den Kühlschrank verfrachtet werden. Im Sommer bieten die Hauben außerdem einen guten Schutz vor Fliegen, wenn man z.B. Saft offen stehen lässt. Einziger Nachteil: Die Dinger sind relativ blöd zu reinigen.



Diese Sachen muss man zugegebenermaßen erstmal kaufen, wenn man sie noch nicht hat. Auf Dauer spart man damit jedoch viel Geld und viel Müll. Aber halt - bevor jetzt jemand losläuft und sich das alles anschafft: bitte erst das Vorhandene aufbrauchen. ;-)

3. Einiges kann man auch selbst herstellen:

  • Spülschwämme: selbstgemachte Schwämme
  • Spüli: Ich feile immer noch an einem guten Rezept mit vernünftiger Fettlösekraft herum. Das werde ich bei Gelegenheit auf dem Blog vorstellen.
  • Putzmittel: Das einfachste Mittel für Küche und Bad ist Wasser und Essigessenz (auch darüber werde ich demnächst noch ausführlicher schreiben)
  • Waschpulver: Aus Natron und Waschsoda, aber auch aus Kastanien (!) lässt sich gutes Waschpulver herstellen. (Das habe ich noch nicht ausprobiert, weil wir noch verschiedene Packungen angebrochen haben. Sobald ich so weit bin, teile ich meine Ergebnisse mit Euch. ;-)) --> Edit [18.09.2016]: Ich hab's getan und es funktioniert!
  • Müllbeutel: Die Folien, in denen das Toilettenpapier eingepackt ist, passen perfekt in den kleinen Abfalleimer im Bad (so sieht das dann aus)

4. Über kurz oder lang lässt sich ein Neukauf bei anderen Dingen aber wohl einfach nicht vermeiden. Mir fallen spontan folgende Haushaltsgegenstände ein:

  • Glühbirnen
  • Wasserfilter --> Aber: der kann auch einfach weggelassen werden; erkundigt Euch mal bei Eurer Stadt-/Gemeindeverwaltung, die sind dazu verpflichtet, Euch eine genaue Auskunft über die Wasserqualität zu geben.
  • Klopapier -->Selbst dafür gibt es Alternativen. Googlet mal Popobrause, dazu gibt es viele interessante Erfahrungsberichte. Oder man macht es wie früher, da hat man nämlich einfach Zeitungspapier genommen.
Diese Liste enthält nur einige Dinge, die mir grade in den Sinn gekommen sind. Habt Ihr noch andere Ideen und Alternativen?

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